…die stille Zeit

Schön langsam geht es auch wieder in Lüsens los. Auch wenn Frau Holle noch etwas auf sich warten lässt, freuen wir uns auf einen schönen Winter! Ab 8. Dezember haben wir wieder geöffnet

Raureif ist ein fester Niederschlag, der sich aus unterkühlten Wassertropfen von leichtem Nebel oder direkt aus dem in der Luft enthaltenen Wasserdampf durch Resublimation bildet. Hierfür ist eine sehr hohe relative Luftfeuchtigkeit von über 90 % und eine Lufttemperatur von unter −8 °C nötig. Die entstehende Wärme wird dabei durch Konvektion an die umgebende Luft abgegeben, daher erhöht Wind die Bildung von Raureif. Der Wind darf aber auch nicht zu stark sein, da er sonst die empfindlichen Strukturen zerstören würde. Es entstehen vor allem entgegen der Windrichtung nadelförmige Eiskristalle in Form sechsstrahliger Dendriten, die eine erhebliche Größe und bizarre Formen erreichen können und dabei meist nur langsam wachsen. Raureif wächst gegen den Wind, da die luvseitig ankommende Luft einen höheren Feuchtigkeitsgrad als im Lee in sich trägt. Das Phänomen der Entstehung von Raureif tritt vergleichsweise selten auf und wird oftmals mit Reif oder Raueis verwechselt, für die es eine Art Zwischenstadium darstellt. Eine besondere Form des Raureifs sind Eisblumen. Durch Raureif verursachte Baumschäden werden in der Forstwirtschaft als Duftbruch bezeichnet. (Quelle: wikipedia)

Auf in den Winter!

Feiern und übernachten in alten Klostermauern

Wir sind wieder für euch da und haben bereits geöffnet – täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr bis Ende April (je nach Schneelage).

Lüsens ist der ideale Ausgangspunkt für Skitouren in einer unglaublich schönen Bergwelt, umragt von der Schöntal Spitze, Lüsener Villerspitze, Hohe Villerspitze und dem Lüsener Fernerkogel mit Blick auf den Stubaier Gletscher!

Zudem stehen 35 km gespurte Loipen zur Verfügung auf 1.650 m Seehöhe. Ausgezeichnet mit dem Loipen-Gütesiegel des Landes Tirol!

Weiters kann man an 4 Wasserfällen im Winter eisklettern. Regionale Unternehmen bieten auch Kurse an!

Wir freuen uns auf einen schönen Winter 2015/2016 und natürlich auf unsere Gäste!

…herrliche Gletschermilch zum Abkühlen!

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Gletschermilch bezeichnet das grau oder weiß getrübte Abflusswasser eines Gletschers. Die Trübung entsteht durch den Transport fein zerriebenen Gesteins im Wasser.

Gelangt dieses Gesteinsmehl in ruhige, stehende Gewässer (Seen), reichert es sich in ihnen an. Trifft Sonnenlicht auf diese Suspension, werden von dem Gesteinsmehl vor allem die blaugrünen Anteile des Lichts reflektiert, sodass derartige Seen in einem satten Türkis leuchten.
[Quelle: wikipedia]

…immer die Spur halten

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Dank bester Präparierung und tiefer Temperaturen sind die Loipen in Lüsens in einem Top Zustand!

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GESCHICHTLICHES:

Die Nutzung von Ski zur Fortbewegung lässt sich mehrere tausend Jahre zurückverfolgen. Als Wettkampf wurde der Skilanglauf allerdings erstmals im 19. Jahrhundert in Skandinavien ausgetragen. Der erste bedeutende Wettkampf fand 1892 am Holmenkollen in Oslo statt.

Seit den Olympischen Winterspielen 1924 gehört Skilanglauf zum festen Bestandteil des olympischen Programms. Seit 1952 gibt es dort auch Wettbewerbe für Frauen.

Langlaufloipe klassisch und mit Skatingstreifen
Ende der 1970er Jahre entwickelte sich eine neue Fortbewegungstechnik, das so genannte Skating. Diese Technik wurde bereits ausführlich in der Skiliteratur der 1930er Jahre beschrieben,[1][2] konnte aber ohne maschinelle Loipenpräparierung nur selten, auf harter bis vereister Schneedecke eingesetzt werden. Nach einer Polemik über die Zulässigkeit der schnelleren Skatingtechnik im Wettkampf wurde zuerst vorgeschrieben, dass mindestens ein Ski in der Loipe bleiben musste. Dies führte zum Einsatz des Halbschlittschuhschrittes, den der Finne Pauli Siitonen systematisch und erfolgreich anwendete. Daher wird oft Siitonen fälschlicherweise die Erfindung des Skatings zugeschrieben. Erst 1986 entschied dann der Weltverband FIS, das Skating zuzulassen und Wettbewerbe entweder im klassischen Stil, mit paralleler Skiführung in einer gespurten Loipe, oder im freien Stil (logischerweise in der schnelleren Skatingtechnik) auszutragen. Im Biathlon veranstaltet der Weltverband IBU seit 1985 nur noch Wettbewerbe im freien Stil.

Während Länder wie Italien, Frankreich, Österreich oder die Schweiz das Skating als Innovation schnell annahmen und die Loipen dafür anpassten, war noch Mitte der 1990er Jahre an vielen deutschen Loipen ein Schild „Schlittschuhschritt verboten“ zu finden. In Skandinavien wird das Skating im Breitensport noch heute (ca. 2010) kaum verwendet.

Skilanglauf ist traditionell vor allem in Nordeuropa und den Alpenländern populär, aber auch etwa in Polen, Russland, Weißrussland, Ukraine, Tschechien, der Slowakei und dem Baltikum sowie außerhalb von Europa in Kasachstan, China, Japan und Korea. Lange Tradition hat der Skilanglauf auch in Kanada und den USA, ohne dabei allerdings richtig populär geworden zu sein.
[Quelle: wikipedia]

Magdalena Kirchtag…

…am 22. Juli wurde das Patrozinium der Hl. Magdalena in Lüsens gefeiert.

(c) Sigl Reinhold

Der Gedenktag der hl. Maria Magdalena ist der 22. Juli (römisch-katholisch, orthodox, anglikanisch, evangelisch, alt-katholisch). Die Heilige ist Schutzpatronin der Frauen, der Verführten, der reuigen Sünderinnen, der Schüler, Studenten und Gefangenen sowie der Winzer, Weinhändler, Handschuhmacher und Friseure. Maria Magdalena ist die Patronin der im 13. Jahrhundert gegründeten Ordensgemeinschaft der Magdalenerinnen. Außerdem ist sie die Patronin der spanischen Stadt Viana und der italienischen Stadt Cavareno. Sie wird gegen Gewitter, Ungeziefer und Augenleiden angerufen.

Bauernregeln für den Magdalenatag:
. Regnet’s am St. Magdalenatag, folgt gewiss mehr Regen nach
. An Magdalena regnet’s gern, weil wie weinte um den Herrn.

Das Team.... Die Wirtsleut...

Auf der Alm da gibt’s…

…a frische Milch an guaten Kas und a schmackhafte Butter – so auch bei uns in Lüsens

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Wussten sie, dass:
Nach der Almstatistik in Tirol 2.609 bewirtschaftete Almen gezählt werden. Der Anteil der Almfutterfläche liegt mit 205.000 ha bei 47 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Diese Fläche stellt somit eine unverzichtbare Futtergrundlage für die Tiroler Landwirtschaft dar und wirkt sich durch ihr Ausmaß auch auf viele andere Wirtschafts- und Lebensbereiche aus. Dies wird auch daraus ersichtlich, dass 55% der Tiroler Rinder gealpt werden bzw. 76% der Tiroler Bauern ihr Vieh zur Gänze oder zum Teil auf Almen auftreiben. Die Almbestoßung ist seit zehn Jahren insgesamt relativ konstant.

Besondere Bedeutung hat – trotz hohen Investitions- und Betreuungsbedarfs – die Alpung von Milchkühen. Die Almmilch wird entweder ins Tal geliefert oder auf der Alm zu Käse und Butter verarbeitet.

Quelle: LFI Tirol / Ländliches Fortbildungsinstitut

Im Almrausch…

Die blühenden Buschen der Alpenrose tauchen ganze Almen in loderndes Pink – so auch das Gletschertal Lüsens-Praxmar.

Sommer 2014

Sommer 2014


Sie blühen vor allem in Juni und Juli, hoch oben zwischen 1.400 und 2.000 Meter Höhe, und bedecken oft riesige Flächen mit einem Rausch in Pink, Rosa und Kaminrot. Ihre kleinen, waagrecht abstehenden Glockenblüten, die in dichten Büscheln an den Astenden zusammensitzen, leuchten wie angestrahlt.

ALPENROSE (rostblättrige) …wikipedia
Rhododendrum ferrugineum
Volksnamen: Alm(en)rausch, Almrose, Steinrose, Donner- oder Dunnerrose, Bergrose, Almbuchs, Schinderblüh
Familie: Heidekrautgewächse
Gattung: Rhododendron
Blütezeit: Ende Mai bis Mitte August
Standort: besonders auf sauren Böden des zentralalpinen Raums, Kalkuntergründe meidet sie
Verwandte: Bewimperte Alpenrose
Verwendung: Die Naturmedizin kennt den Aufguss aus Blättern der Rostblättrigen Alpenrose als altes Mittel gegen Gicht, Nervenschmerzen, Wetterfühligkeit und Migräne.

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