„Grantn“ – hat nix mit grantige Leut zu tun!

Die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium). Sie ist in Eurasien und Nordamerika weit verbreitet. Viele volkstümliche Namen belegen ihre weite Verbreitung und Nutzung in Mitteleuropa, wie Kronsbeere in Nordwest-Deutschland, in West- (Tirol, Salzburg) und Südost-Österreich Grante, in Südost-Deutschland Moosbeere, auch Riffelbeere oder Grestling.

Auch im Gletschertal Lüsens-Praxmar gedeihen die „Grantn“ prächtig – ein paar mehr Sonnenstunden können sie allerdings noch vertragen!!!

"Grantn"

„Grantn“

Die wirtschaftliche Bedeutung der Preiselbeere in der Produktion der nordwestdeutschen und holländischen Baumschulen geht zurück, da sie in der Fruchtproduktion zunehmend durch die amerikanische Moosbeere verdrängt wird. Die Vermehrung erfolgt heute nur noch selten generativ durch Samen. Kultursorten und Auslesen sind auf die vegetative Vermehrung durch Stecklinge angewiesen. Da diese Methode bei der Preiselbeere den Einsatz von Wuchsstoffen und Sprühnebelanlagen erfordert, wird sie in hochspezialisierten Betrieben durchgeführt. Für kleine Stückzahlen und den Hausgarten ist die Vermehrung durch Teilung üblich.

Der Anbau der Preiselbeere kann nur in Gebieten durchgeführt werden, wo ihre ökologischen Standortanforderungen, insbesondere hinsichtlich des Bodens, erfüllt werden können. Saure Sand-, sandige Lehm- und Torfböden in wintermilder humider Klimalage sind ideal (Nordwestdeutschland, Holland). Ein kleingärtnerischer Anbau in Kalkgebieten ist nur durch Bodenaustausch (Hochmoortorf, sogenannte Moorbeetpflanze) zu realisieren.

Die Preiselbeere ist in der Küche eine weithin geschätzte und beliebte Frucht, vor allem als Beilage zu Wildgerichten. Wegen ihres herbsauren Geschmacks, der auf den hohen Anteil von Fruchtsäuren zurückgeht (beispielsweise Benzoe-, Ascorbin- und Salicylsäure), wird sie allerdings nur selten roh gegessen, sondern meist als Zubereitung in Form von Kompotten und Marmeladen. Wegen des Gehaltes an Ascorbinsäure (Synonym: Vitamin C), Benzoe- und Salicylsäure, die auf Lebensmittel konservierend wirken, sind Erzeugnisse aus Preiselbeeren meist gut haltbar. Ascorbin- und Benzoesäure werden in der Lebensmittelherstellung als Konservierungsmittel eingesetzt, dagegen ist der Einsatz von Salicylsäure als Lebensmittelzusatzstoff verboten. Sie gehört zu den pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffen der Preiselbeere.[5]

Die Früchte enthalten neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2, B3 und Beta-Karotin (Provitamin A), an Mineralstoffen vor allem Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphat. Ihr Gehalt an Anthocyan lässt annehmen, dass der Genuss der Beeren oder des Saftes vor Nieren- und Harnblaseninfektionen schützt, da sie möglicherweise das Einnisten der Bakterien in der Schleimhaut verhindern. Auch zur Senkung des Cholesterinspiegels und bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen kann die Pflanze eventuell von Nutzen sein. Die aktuelle Forschung untersucht diese Zusammenhänge.
[Quelle: wikipedia]

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Wenn sich Hummeln tummeln…

Die Hummeln (Bombus) sind eine zu den Bienen gehörende Gattung staatenbildender Insekten. Die über einen Wehrstachel verfügenden Hautflügler (Hymenoptera) gehören zu den Stechimmen, auch Wehrimmen genannt. Sie kommen überwiegend in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vor. Auch in Lüsens tummeln sich die Hummeln auf den zahlreichen Blüten:

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Ein Hummelvolk besteht je nach Art aus etwa 50 bis 600 Tieren und einer Königin. Die Mehrzahl der Tiere sind Arbeiterinnen, daneben gehören zum Volk auch Männchen, die Drohnen genannt werden, sowie Jungköniginnen. Ein Volk überlebt in Europa nur einen Sommer und ist gewöhnlich im September abgestorben. Es überwintern einzig die begatteten Jungköniginnen, die im frühen Frühjahr des nächsten Jahres allein auf sich gestellt mit der Anlage eines Nestes beginnen. Solche Königinnen erreichen ein Alter von bis zu einem Jahr, von denen sie bis zu acht Monate in Winterruhe verbringen. Drohnen und Arbeiterinnen erreichen dagegen in der Regel nur ein Alter von drei bis vier Wochen.
(Quelle: Wikipedia)

Magdalena Kirchtag…

…am 22. Juli wurde das Patrozinium der Hl. Magdalena in Lüsens gefeiert.

(c) Sigl Reinhold

Der Gedenktag der hl. Maria Magdalena ist der 22. Juli (römisch-katholisch, orthodox, anglikanisch, evangelisch, alt-katholisch). Die Heilige ist Schutzpatronin der Frauen, der Verführten, der reuigen Sünderinnen, der Schüler, Studenten und Gefangenen sowie der Winzer, Weinhändler, Handschuhmacher und Friseure. Maria Magdalena ist die Patronin der im 13. Jahrhundert gegründeten Ordensgemeinschaft der Magdalenerinnen. Außerdem ist sie die Patronin der spanischen Stadt Viana und der italienischen Stadt Cavareno. Sie wird gegen Gewitter, Ungeziefer und Augenleiden angerufen.

Bauernregeln für den Magdalenatag:
. Regnet’s am St. Magdalenatag, folgt gewiss mehr Regen nach
. An Magdalena regnet’s gern, weil wie weinte um den Herrn.

Das Team.... Die Wirtsleut...

Auf der Alm da gibt’s…

…a frische Milch an guaten Kas und a schmackhafte Butter – so auch bei uns in Lüsens

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Wussten sie, dass:
Nach der Almstatistik in Tirol 2.609 bewirtschaftete Almen gezählt werden. Der Anteil der Almfutterfläche liegt mit 205.000 ha bei 47 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Diese Fläche stellt somit eine unverzichtbare Futtergrundlage für die Tiroler Landwirtschaft dar und wirkt sich durch ihr Ausmaß auch auf viele andere Wirtschafts- und Lebensbereiche aus. Dies wird auch daraus ersichtlich, dass 55% der Tiroler Rinder gealpt werden bzw. 76% der Tiroler Bauern ihr Vieh zur Gänze oder zum Teil auf Almen auftreiben. Die Almbestoßung ist seit zehn Jahren insgesamt relativ konstant.

Besondere Bedeutung hat – trotz hohen Investitions- und Betreuungsbedarfs – die Alpung von Milchkühen. Die Almmilch wird entweder ins Tal geliefert oder auf der Alm zu Käse und Butter verarbeitet.

Quelle: LFI Tirol / Ländliches Fortbildungsinstitut

Im Almrausch…

Die blühenden Buschen der Alpenrose tauchen ganze Almen in loderndes Pink – so auch das Gletschertal Lüsens-Praxmar.

Sommer 2014

Sommer 2014


Sie blühen vor allem in Juni und Juli, hoch oben zwischen 1.400 und 2.000 Meter Höhe, und bedecken oft riesige Flächen mit einem Rausch in Pink, Rosa und Kaminrot. Ihre kleinen, waagrecht abstehenden Glockenblüten, die in dichten Büscheln an den Astenden zusammensitzen, leuchten wie angestrahlt.

ALPENROSE (rostblättrige) …wikipedia
Rhododendrum ferrugineum
Volksnamen: Alm(en)rausch, Almrose, Steinrose, Donner- oder Dunnerrose, Bergrose, Almbuchs, Schinderblüh
Familie: Heidekrautgewächse
Gattung: Rhododendron
Blütezeit: Ende Mai bis Mitte August
Standort: besonders auf sauren Böden des zentralalpinen Raums, Kalkuntergründe meidet sie
Verwandte: Bewimperte Alpenrose
Verwendung: Die Naturmedizin kennt den Aufguss aus Blättern der Rostblättrigen Alpenrose als altes Mittel gegen Gicht, Nervenschmerzen, Wetterfühligkeit und Migräne.

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NEUÜBERNAHME!!!!

…ab 1. Juni 2014 ist es so weit – der Alpengasthof Lüsens wird neu übernommen.

Edeltrud und Alfred Jost wollen es noch einmal wissen und nehmen die Herausforderung an, den Alpengasthof in Lüsens im neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Auf ihrer bereits langen Reise durch den Tourismus sammelten sie viele Erfahrungen und haben es immer wieder geschafft so manchen Schatz neu zu heben.

Mit bodenständiger Tiroler Küche und Schmankerl aus Österreichs Kochtöpfen können sich Besucher schon heute auf Kaspressknödel, Gröschtl, Kasspatzl und Co freuen!

Aber auch für die Nacht ist gesorgt – 55 Betten laden Wanderer, Kletterer, Biker, Downhiller, Naturliebhaber zur gemütlichen Nachtruhe ein!

Auf Bald!

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